data-quest schafft eBikes als Dienstfahrzeuge an


Getreu dem Motto „Jeder kann etwas tun“ achtet das Unternehmen, das auf Softwareentwicklung für Hochschulen spezialisiert ist, auf umweltverträgliches Handeln.


Bereits seit 15 Jahren bezieht data-quest den Strom für seine Rechneranlagen aus regenerativen Quellen. Dienstwagen gibt es bei der bundesweit agierenden Firma nicht, stattdessen hat jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter eine Bahncard. „Aber das reichte uns nicht“, so Stefan Suchi, Geschäftsführer der data-quest GmbH. „Wir haben gemerkt, dass wir mehr leisten können – und wollen.“


Das Unternehmen nun über 30.000 Euro investiert und für kurze Strecken Elektrofahrräder als Dienstfahrzeuge angeschafft. Alle Beschäftigten haben ein eigenes eBike bekommen und dürfen das natürlich auch privat nutzen. Ein Angebot, das gerne angenommen wird.


Neben der Einsparung von CO2-Emissionen hat das auch noch andere Vorteile. „Vorher herrschte Parkplatznot auf dem Firmengelände. Das ist nun vorbei. Durch die Umstellung ist uns erst bewusst geworden, wieviel Raum Autos einnehmen“.


Aber data-quest plant noch weiter. Die Anwendertagung zur Stud.IP-Software, die das Unternehmen organisiert und zu der jedes Jahr bis zu 150 Personen aus ganz Deutschland nach Göttingen anreisen, wird ab jetzt klimaneutral stattfinden. Meldet sich jemand online zur Tagung an, wird abgefragt, mit welchem Verkehrsmittel die Anreise stattfindet. Auf Basis dieser Daten wird dann der CO2-Verbrauch berechnet und dafür Klimazertifikate gekauft.


„Auf diese Weise neutralisieren wir den CO2-Abdruck unserer Tagungsgäste und die Durchführung der Tagung“, sagt Stefan Suchi. Ganz getreu dem diesjährigen Tagungsmotto „Wir machen die Welt besser“.