20 Jahre data-quest: Stud.IP-Tagung mit Besuchsrekord


Am 15. und 16. September 2021 fand die jährliche Anwendungstagung des Lernmanagementsystems „Stud.IP“ statt.Zugleich war es die Feier zum 20. Firmenjubiläum der data-quest GmbH.

Zwei Tage lang tauschten sich Online rund 250 Gäste aus Hochschulen und Behörden über neueste Entwicklungen im Bereich internetgestützter Lehre aus. „Das ist ein neuer Besucherrekord“, freut sich Marco Bohnsack, der die Tagung mit organisiert. „Die Pandemie hat den Bereich digitale Lehre stark nach vorne gebracht. Auch das Interesse an der nächsten Stud.IP-Version war groß“.


Bei der Weltpremiere von Stud.IP 5 auf der Tagung wurden neue Bestandteile gezeigt, wie einen Werkzeugkasten für digitale Lerninhalte oder einen Internet-Marktplatz, auf dem freie Lernmaterialien getauscht werden können.


Darüber hinaus wurden in den Vorträgen und Workshops der Tagung ganz praktische Themen diskutiert. So ging es vielfach darum, den Zugang zu digitalen Lerninhalten einfacher zu gestalten. Hier standen Menschen mit Behinderungen besonders im Fokus. „Auch wer auf Assistenzsysteme wir Screenreader angewiesen ist, soll Stud.IP nutzen können“, sagt Dr. Inke Beckmann, die den Arbeitskreis „Barrierefreiheit“ des Stud.IP e.V. koordiniert. „Die Beseitigung von Barrieren macht Internetsysteme für alle Menschen besser nutzbar“, ergänzt Beckmann.


Das die Tagung reibungslos lief, war guter Vorplanung zu verdanken – und der Technik, die die Universität Vechta zur Verfügung stellte. Deren Server hatte keine Probleme damit, eine Videokonferenz mit 250 Personen gleichzeitig durchzuführen.


Trotz des Besucherrekords hoffen die Veranstalter, die data-quest GmbH und die Kooperationspartner Stud.IP e.V. und die Universität Vechta, dass die Tagung im nächsten Jahr wieder in Präsenz stattfinden kann. Dann zum 20. Mal. Organisator Bohnsack: „So gut wie in der Pandemie die Onlinetagung funktioniert hat: Unsere Gäste vermissen die Alte Bibliothek im Papendiek in Göttingen als Ort der Begegnung“. Es lässt sich eben nicht alles digitalisieren.